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Arbeitsumfeld

Relevant sind hier vor allem universitäre Institutionen (Supervisionen), die eigentlich zur Unterstützung eines solchen Projektes verpflichtet wären. Weit verbreitet sind jedoch Betreuungsmängel. Spiegel-Online beispielsweise schreibt in einem Artikel zum Thema Promotion:

„Viel Anlass zum Stolz auf Ihren Umgang mit Doktoranden haben deutsche Universitäten bisher nicht. Geisteswissenschaftler etwa schlingern oft völlig auf sich alleingestellt durch die Dissertation, erhalten wenig bis keine Betreuung und nur alle paar Monate eine Audienz beim Doktorvater. In den Naturwissenschaften rackern Doktoranden oft als Labor-Mulis auf halben Stellen mit halber Bezahlung – leisten aber ganze Arbeit.“ (Karin Schmiedekampf, Angst vor der Verschulungsfalle, Spiegel Online, 15. Mai 2007)

Promotionshemmnisse

Bei wissenschaftlichen Mitarbeitern auf Promotionsstellen beanspruchen die Institute und ihre Leiter fast regelmäßig einen Arbeitszeitanteil, der weit höher ist, als es gemessen am Arbeitsvertrag und an objektiven Promotionserfordernissen angemessen ist.
Berufstätige Doktoranden verschweigen ihr Projekt oft am Arbeitsplatz, weil sie begründet mit ungünstigen, sogar missgünstigen Reaktionen rechnen. Solche gibt es auch im familiären und sonstigen privaten Umfeld.

Die Gruppen- und die Einzelberatung konzentrieren sich darauf, wie man sich auch angesichts ungünstiger, neidischer, oder sogar latent feindseliger Umgebung verhalten kann. Hier kommt es darauf an, gemeinsam nach Veränderungschancen und möglichen Spielräumen in der äußeren und zugleich in der inneren Situation zu suchen.

Nicht selten verstecken sich innere Widerstände und Hemmungen hinter äußeren. Vor allem solche sich gegenseitig verstärkenden Konstellationen gilt es, allmählich sichtbar zu machen und aufzulösen.



 

         
   

Arbeitsumfeld

Nutzen der Gruppe
für die Teilnehmer